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Was ist Trading und welche Risiken gibt es: Ein Leitfaden für Einsteiger

Beim Trading handelt es sich um eine Aktivität, bei der das Ziel die Vermehrung des eingesetzten Kapitals ist. Im Gegensatz zu langfristigen Investitionen, werden die Positionen oft nur kurze Zeit gehalten und es gibt keine Gewinngarantie. Trader können theoretisch sogar ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.

Immer mehr Menschen, einschließlich vieler Privatpersonen, interessieren sich für das Trading. Der Grund dafür sind die potenziell hohen Gewinnspannen, die Anleger mit einem guten Marktgespür erzielen können. Online-Broker ermöglichen es heute, bequem von zu Hause aus am Börsenhandel teilzunehmen. Dazu benötigt man lediglich eine schnelle Internetverbindung und ein Depot.

Risiken und Gewinnmöglichkeiten sind eng miteinander verknüpft, weshalb ein fundiertes Wissen und eine durchdachte Strategie essenziell sind, um erfolgreich zu sein.

Der Zeithorizont: Eine wichtige Größe beim Trading

Beim Trading geht es oft darum, Positionen für kurze Zeiträume zu halten. Der Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf kann hierbei variieren. Eine Positionstrading-Strategie umfasst oft eine Haltezeit von einigen Tagen bis Monaten.

Swingtrading ist eine weitere Strategie, die auf erwarteten Kursschwankungen basiert. Die Haltezeit kann hier von einigen Tagen bis zu einem einzigen Tag variieren. Das Ziel ist es, von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren.

Beim Day-Trading werden Geschäfte innerhalb eines einzigen Handelstages abgewickelt. Dazu gehören auch Käufe und Verkäufe, die innerhalb weniger Minuten abgeschlossen werden. Dank Online-Brokern können Day-Trader von überall aus arbeiten, was diese Form des Tradings besonders attraktiv macht.

Unterschiedliche handelsstrategien bieten Tradern verschiedene Ansätze. Die Wahl des richtigen Zeithorizonts ist entscheidend für den Erfolg im Trading.

Risiken des Day-Tradings

CFDs

Derivate wie Differenzkontrakte, abgekürzt CFD, sind im Day-Trading populär, aber hochriskant. Trader spekulieren auf Kursbewegungen von Basiswerten wie Aktien oder anderen Finanzprodukten. Gewinnen sie die Wette, erhalten sie die Differenz vom Anfangs- und Endwert des Kontrakts. Falsch liegende Trader können jedoch ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.

Hebel

Hohes Gewinnpotenzial bei CFDs entsteht durch den Einsatz von Hebeln. Trader bringen nur einen kleinen Teil des Kapitals ein, während der größere Teil vom Broker gestellt wird. Der Hebel verstärkt mögliche Gewinne, aber auch Verluste. Liegt der Trader richtig, erhält er die Gewinne auf den gesamten Betrag. Liegt der Trader falsch, kann er sein eigenes Eingesetztes komplett verlieren.

Forex

Ein weiteres spekulatives Beispiel im Day-Trading ist der Devisenhandel, auch Forex Trading genannt. Dabei dreht sich alles um die Wechselkurse zwischen verschiedenen Währungen. Sowohl CFDs als auch Forex Trading sind wegen ihrer hohen Spekulationsnatur stets mit einem erheblichen Risiko verbunden.

Broker führen den Handel aus

Privatpersonen können nicht direkt an der Börse handeln; daher beauftragen sie Broker, um Käufe und Verkäufe auszuführen. Ein Trader muss ein Depot bei einem Broker eröffnen, um an Handelsaktivitäten teilzunehmen. Broker verdienen an den Trading-Gebühren, die sie für jede Transaktion erheben. Weitere Kosten, wie Depotgebühren, können ebenfalls anfallen.

Es ist entscheidend, die Gebührenstruktur der Broker zu prüfen. Hohe Gebühren können mögliche Gewinne erheblich reduzieren. Eine gründliche Analyse der anfallenden Kosten hilft dabei, den besten Broker zu finden. Trader sollten die verschiedenen Kostenarten bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen, um nicht ihre Gewinne zu gefährden.

Wichtige Kostenfaktoren:

  • Trading-Gebühren: Entstehen bei jeder Handelsaktion.
  • Depotgebühren: Regelmäßige Kosten für die Führung des Depots.
  • Weitere mögliche Gebühren: Zusätzliche Kosten für spezielle Leistungen.

Werkzeuge fürs Trading

Trader benötigen neben einem Depot und Startkapital bestimmte Werkzeuge, um den Markt zu analysieren und Kursverläufe vorherzusagen. Ein häufig genutztes Instrument ist die charttechnische Analyse, auch als technische Analyse bekannt. Diese Analyse lässt sich mithilfe von spezieller Tradings-Software erstellen und unterstützt beim Erkennen von Mustern in Kursverläufen.

Für Anfänger ist es empfehlenswert, zunächst ein Demokonto einer solchen Software zu nutzen, um ohne finanzielles Risiko zu üben. Dieses sogenannte Papertrading ermöglicht es, sich mit der Software und den Marktgegebenheiten vertraut zu machen, bevor echtes Geld investiert wird.

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